Modelliermasse statt Silikon

...hat mich die Firma Leneus. Die Stellen bzw. stellten in Handarbeit wunderschöne Dildos aus Silikon her. Auf der Messe "Obscene" in Karlsruhe haben wir uns kennen gelernt. Dort kamen wir auf die Idee, Dildos mit eingelassener Gewindestange zu gießen, um sie an meine Bilder schrauben zu können. Ein erster Versuch brachte dann auch ein tolles Ergebnis. (Leider wurde es mir gestohlen) Als ich die Vorlage für dieses Bild sah, war mir sofort klar: Dafür brauche ich erneut einen solchen Spezialdildo! Ich bestellte ihn und begann schon mal zu malen. Als ich vor kurzem mal nachfragte, wo das Ding denn bleibe und eigentlich einen weiteren bestellen wollte, wurde mir nur kurz und knapp gesagt, man habe die Produktion eingestellt. Das ist schade und stellte zunächst ein riesiges Problem für mich dar.
Aber dank der Leipziger Miniaturkünstlerin "Katharina", der ich auf tiktok folge, weiß ich, das man fast alles aus Modelliermasse erschaffen kann. Aber ich brauchte noch ein Innenleben für das Teil. Eine Klorolle erwies sich als zu dick. In einem Karton im Keller entdeckte ich schließlich eine ausgediente Malerrolle aus Schaumstoff. Sie war aus mehreren Gründen geradezu ideal: In die Aufnahme für den Bügel konnte ich eine Gewindestange einschieben und sogar einklinken. Mit ein paar Tropfen Kleber war sie dort fixiert Durch die alte Farbe auf der Rolle war sie verhärtet und sozusagen grundiert. Ein paar Fetzen Zeitungspapier habe ich zu Kugeln gepresst und gerollt. Sie wurden als Innenleben der Eier ebenfalls an die Rolle geklebt. Dann kam endlich die Modelliermasse zum Einsatz. Ich finde das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen!

Jetzt muss das Ganze nur noch durchtrocknen, anschließend geschliffen, eventuell nachgearbeitet und dann bemalt werden. Dann sollte einer Fertigstellung und Signatur des Bildes eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Geplanter Titel ist übrigens "F 65.2"















